Jugendfeuerwehr bereitet sich auf die Wettbewerbssaison vor

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaften, des Bundeswettbewerbs der Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr, startet bereits früh im laufenden Jahr die Vorbereitung für die diesjährigen Stadtwettbewerbe. Mit dem ersten Dienst bereits Anfang März wurden alle zum Thema eingestimmt. Besonderes Highlight der diesjährigen Wettbewerbsvorbereitungen soll ein Trainingslager sein. Dafür fuhr die Jugendfeuerwehr mit 25 Teilnehmern, darunter 4 Betreuer vom 21.03. - 23.03. nach Müden/Örtze. Der Fokus hierbei lag Fokus auf den B-Teil des Bundeswettbewerbs. Der B-Teil ist der Staffellauf, wo Stationen, wie unteranderem das Schlauchrollen, ein Knoten am Strahlrohr und anziehen von Helm, Gürtel und Handschuhen schnellstmöglich gemeistert werden müssen. Geschlafen wurde in einer Jugendherberge in der nähe des Bundeswehrgeländes in Faßberg. Diese stellten uns für unsere Üb Zeiten Freitagabend, Samstagabend und Sonntagmorgen eine 400 Meter Rundbahn zur Verfügung. Neben dem Üben stand auch der Besuch des Heidepark Soltau auf dem Programm. Bei besten Wetter konnten sich alle den Tag über, bis in den späten Nachmittag an den Achterbahnen und anderen Attraktionen vergnügen. Anschließend ging es nach dem Abendessen nochmal zum üben nach Faßberg. Nach einem Abschluss Training am Sonntagmorgen ging es wieder zurück nach Osterwald. Das Ziel der, der Ausrichtung auf die weiterführenden Wettbewerbe 2024, haben wir erreicht und konnten Fehlerquoten deutlich senken, die Laufzeiten und Positionen stark ausbauen und können zuversichtlich in die laufende und kommende Saison gehen.

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Erste Hilfe Schulung für die Helfer

Wird die Freiwillige Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen, dann wird professionelle Hilfe erwartet. Dabei geht es um die Brandbekämpfung, die technische Hilfeleistung, aber natürlich auch um die medizinische Erstversorgung. Um dem gerecht zu werden, stand beim letzten Dienst der Feuerwehr Unterende im März die jährliche Ausbildung zum Thema Erste Hilfe auf dem Dienstplan. Organisiert durch Stefan Mast und mit der tatkräftigen Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz Garbsen unter der Leitung von Christian Barkowsky, mussten die Kameraden und Kameradinnen drei Ausbildungsabschnitte absolvieren.

Zuerst wurde das sogenannte „Spineboard“, ein spezielles Brett, auf dem Verletzte fixiert und schonend transportiert werden können, behandelt. Auf dem Umlagern und Fixieren mit den unterschiedlichen Gurt-Systemen bestand hier der Ausbildungsschwerpunkt.

In der nächsten Station wurde die Helmabnahme bei einen verunfallten Motorradfahrer geübt. Hier wurde zusätzlich das Anlegen eines „Stiffnecks“, einer Fixierung der Halswirbelsäule, vorgenommen. Anschließend wurde noch das Anbringen unterschiedlichster Verbände, insbesondere des Druckverbands, geübt.

Beim letzten Teil wurde es dann sportlich. Denn hier mussten alle ihre Fähigkeiten im „Auffinden einer leblosen Person“ unter den strengen und sehr fachkundigen Augen der DRK-Ausbilder beweisen. Mit der anschließenden praktischen HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) wurde auch den letzten Kameraden warm. Jeder musste fast 10 Minuten im Rhythmus bleiben, bis man erlöst wurde. Zum Abschluss wurde noch die praktische Handhabung eines Defibrillators geübt.

Nach zwei Stunden Ausbildung durch das DRK konnten alle Teilnehmer umfangreiches Wissen für den hoffentlich selten eintretenden Ernstfall sammeln. Der Dank der Ortsfeuerwehr gilt dem teilnehmenden Team des DRK-Garbsen, das bei uns in Unterende ihre Zeit investiert hat!

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Jugendfeuerwehr übt für den Ernstfall

Schon die Kinder und Jugendlichen der Unterender Jugendfeuerwehr werden regelmäßig auf echte Einsätze vorbereitet - schließlich wollen die meisten von ihnen später auch einmal in die Aktive Abteilung wechseln. Beim letzten Dienst der Nachwuchseinsatzkräfte ging es darum, was bei einem Brand zu tun ist. Wie sieht es in einem Brandraum unter Nullsicht aus? Wie gehe ich an einer Tür vor, wenn sich dahinter ein Feuer verbirgt? Dabei fallen die unterschiedlichste Aufgaben für einen Trupp an, wie zum Beispiel das Ausrüsten mit dem Atemschutzgerät. An einer Station wurde die Handhabung sowie Funktion des Atemschutzgerätes erklärt. An der nächsten Station wurde der Transport von Geräten in die obere Etagen geübt. Dabei mussten die Jugendlichen ein Strahlrohr samt Schlauch erst mit einem doppelter Ankerstich und einem Halbmastwurf sichern, bevor das Ganze dann nach oben gezogen werden kann.

Schauch-Knoten

An einer anderen Station ging es um das richtige Vorgehen vor einer Tür, hinter der es vermeintlich brennt. Wie erkenne ich überhaupt, ob hinter der Tür ein Feuer lodert? Wie öffne ich die Tür und kann mich vor den Flammen schützen? In einer praktischen Übung wurde die Arbeit mit einer Wärmebildkamera ausprobiert und es wurde gezeigt, wie man sich mit dem Strahlrohr vor der Tür am Sichersten positioniert.

Auch das Arbeiten unter Nullsicht, was in verqualmten Räumen keine Seltenheit ist, wurde nachgestellt. Dafür wurde der große Aufenthaltsraum in der Wache mit einer Nebelmaschine verraucht. So konnten die Jugendlichen dieses Ereignis hautnah erleben. Die Aufgabe war es das "Feuer" zu suchen. Wichtig bei der Übung war die Zusammenarbeit als Team und die Kommunikation untereinander. Am Ende des Dienstes musste der Raum, wie auch bei einem echten Einsatz, wieder entraucht werden. Dies wird bei der Feuerwehr mit einem Kleinlüfter gemacht. Dafür werden die Fenster geöffnet und der Rauch wird mithilfe des Lüfters im wenigen Minuten aus dem Raum gedrückt.

Nullsicht

letzter Einsatz

08.04.2023
DEKON-Gruppe / Technische Hilfeleistung / Auslaufende Substanz
in Altgarbsen

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